Fahrplan Süd Lorem ispum dolor sit amet consectetuer adipiscing elit
Ein neuer Fahrplan - Der Fernverkehr Hier   wird   nun   ein   neuer   Fahrplan   für   Stuttgart   und   Teile   Baden-Württembergs   vorgestellt.   Infrastrukturelle   Grundlage   für   diesen   Fahrplan sind   die   aktuellen   Planungen   für   Stuttgart   21   und   die   Neubaustrecke   Stuttgart-Ulm.   Die   für   diesen   Fahrplan   notwendigen   Erweiterungen   an der   Infrastruktur   werden   ebenfalls   erläutert.   Grundsätzlich   ist   dieser   Fahrplan   auch   für   einen   Kopfbahnhof   geeignet.   Voraussetzung   dafür sind im Prinzip nur gleiche Fahrzeiten und gleiche Kapazitäten auf den Zulaufstrecken. Ein Knoten in Mannheim zur Minute 30 ? Ziel   des   Fahrplans   ist   es   die   im   Fahrplankonzept   erläuterten   Eckpunkte    umzusetzen.   Daneben   sollen   auch   in   den   benachbarten   Städten gute   Umsteigemöglichkeiten   geschaffen   werden.   Dies   gilt   in   erster   Linie   für   Mannheim,   wo   der   schon   heute   existierende   Knoten   zur   Minute 30 beibehalten wird. Aufgrund   einer   Fahrzeit   von   36   Minuten   von   Mannheim   nach   Stuttgart   kann   folglich   in   Stuttgart   von   ICE-Zügen   keine   Knotenzeit   gehalten werden. Allerdings   beträgt   die   Fahrzeit   von   Mannheim   bis   Ulm   mit   Halt   am   Filderbahnhof   72   Minuten   (33   Minuten   von   Stuttgart   bis   Ulm   plus 3   Minuten   Standzeit   in   Stuttgart).   Damit   kann   in   Ulm   ein   Knoten   zur   Minute   15   bzw   45   geschaffen   werden,   vorausgesetzt   es   wird   ein   30- Minuten-Takt im ICE-Verkehr eingerichtet. Die    notwendige    Fahrzeit    von    Stuttgart    nach    Ulm    dürfte    auch    mit    ICE4-Fahrzeugen    erreicht    werden,    allerdings    dann    ohne    Halt    am Filderbahnhof. Das ICE-Netz Fixpunkt   des   Fahrplanes   ist   eine   stündlich   verkehrende   Linie   ICE1   von   München   über   Stuttgart,   Mannheim   Frankfurt-Flughafen   bis   Köln und   weiter   ins   Ruhrgebiet.   Diese   Linie   bedient   in   Mannheim   den   Knoten   zur   Minute   30.   In   Stuttgart   fährt   diese   Linie   also   praktisch   zu gleichen   Zeiten   wie   heute.   Ergänzt   wird   die   Linie   ICE1   durch   die   Linie   ICE2   von   München   über   Stuttgart   nach   Karlsruhe.   Dadurch   entsteht zwischen Stuttgart und München ein Halbstundentakt und in Ulm ein 15/45-Knoten im ICE-Verkehr. Die    Linie    ICE2    Linie    ersetzt    die    heutige    IC-Verbindung    Karlsruhe-München    und    entspricht    dabei    weitestgehend    den    Planungen    der Deutschan Bahn für das zukünftige Fernverkehrsnetz. Bei   einer   Fahrzeit   von   35   Minuten   von   Stuttgart   nach   Karlsruhe   über   die   Schnellfahrstrecke   erreicht   der   ICE2   in   Karlsruhe   einen   ebenfalls heute   schon   existierenden   Knoten   zur   Minute   00.   Ein   ICE   auf   der Achse   Frankfurt-Basel   kann   dann   problemlos   die   Knoten   in   Mannheim   zur Minute 30 und in Karlsruhe zur Minute 00 erreichen. Der ICE2 kann auch als TGV bis Paris verlängert werden. Eine   Linie   ICE3   stellt   in   Stuttgart   Anschluss   an   den   ICE2   her   und   verkehrt   stündlich   über   Frankfurt   nach   Hamburg   oder   alternativ   nach Berlin.   Die   Linie   ICE3   kann   in   Mannheim   einen   gedehnten   Knoten   zur   Minute   00   erreichen   oder   Mannheim   über   einen   Bypass   ohne   Halt passieren.   Anstelle   des   ICE2   kann   auch   der   ICE3   bis   München   verlängert   werden.   Der   ICE2   ist   dann   ein   TGV   aus   Paris   der   in   Stuttgart endet. Weiterhin   wird   eine   Trasse   für   eine   Linie   ICE4   von   Stuttgart   über   Nürnberg   nach   Berlin   über   die   Murrbahn   eingeplant,   auch   wenn   diese Verbindung    aus    Kapazitätsgründen    auf    der    Murrbahn    vorerst    nicht    realitisch    erscheint.    Jedoch    wäre    dies    in    Zukunft    die    schnellste Verbindung von Stuttgart nach Berlin. Das ICE-Netz Das IC-Netz Neben    den    ICEs    kommen    in    diesem    Fahrplan    hauptsächlich    IC-Linien    zum    Tragen.    Diese    werden    in    Stuttgart    bevorzugt    zu    den Knotenzeiten   00,   15,   30   und   45   mit   dem   Regionalverkehr   und   untereinander   verknüpft.   Einige   der   IC-Linie   existieren   mehr   oder   weniger heute schon, einige entstehen aber auch durch Umwandlung heutiger oder auch geplanter IRE-Verbindungen. Die   IC-Linie   1   fährt   in   Karlsruhe   zum   bereits   exisierenden   Knoten   00   und   erreicht   dann   Stuttgart   ebenfalls   zur   Knotenzeit   00.   Hier   wird   die Linie   IC1   mit   dem   Regionalverkehr    verknüpft.   Bei   Fahrt   über   die   Neubaustrecke   nach   Ulm   mit   Halt   am   Filderbahnhof   erreicht   der   IC1   Ulm zur   Knotenzeit   45,   die   Rückfahrt   ist   zur   Minute   15.   Damit   hat   der   IC1   in   Ulm   immer   Anschluss   an   die   Linien   ICE1   und   ICE2   (je   nach Fahrtrichtung). Einziger   kritischer   Punkt   ist   die   Einfahrt   nach   Ulm,   da   der   ICE1   in   Ulm   auf   den   IC1   aufläuft.   Dies   ist   aber   in   einem   ITF   ein   normaler   Zustand an   einem   Taktknoten   und   würde   nur   an   einer   zu   langsamen   Fahrzeit   des   IC   auf   der   Neubaustrecke   scheitern.   DIe   aktuell   geplante   Fahrzeit der   schnellen   Regionalzüge   auf   dieser   Relation   liegt   aber   bei   40   Minuten.   Somit   dürften   die   Züge   immer   noch   im Abstand   von   ca.   3   Minuten vor den ICE in Ulm einfahren. Der IC1 wird bis Friedrichshafen verlängert. Eine Weiterführung bis Lindau scheitert vorerst an der Kapazität der Bodenseegürtelbahn. Die    Verbindung    von    Stuttgart    nach    Zürich    wird    grundsätzlich    als    IC    geführt.    Die    Geschwindigkeiten    und    die    Haltestellenabstände entsprechen   eindeutig   einem   IC.   Dieser   IC5   erreicht   Stuttgart   zur   Knotenzeit   45   und   stellt   somit   eine   gute   Umsteigeverbindung   zum   ICE1   in Richtung   Nordwest   her.   Die   Rückfahrt   erfolgt   zur   Minute   15   so   dass   Fahrgäste   vom   ICE1   aus   Frankfurt   und   Köln   aufgenommen   werden können.   Der   IC5   endet   nicht   im   Stuttgarter   Hauptbahnhof   sondern   wird   bis   nach   Bad   Cannstatt   verlängert.   Der   Zug   kann   dort   wenden,   oder auch bis in den neuen Rangierbahnhof weiterfahren. Die   Linie   IC5   entspricht   also   weitestgehend   den   heutigen   Planungen   für   einen   stündlichen   IC-Verkehr   auf   der   Gäubahn.   Dieser   wird   noch durch Züge des Typs RB bis nach Rottweil ergänzt. Züge des Typs RE sind hier dann nicht mehr notwendig. Ebenfalls   zur   Minute   45   erreicht   ein   IC3   aus   Tübingen   via   Filderbahnhof   Stuttgart.   Der   IC3   verkehrt   über   Aalen   bis   Nürnberg.   Hier   wird ebenfalls   ein   Halt   in   Bad   Cannstatt   vorgesehen.   Die   Rückfahrt   ist   dann   in   Stuttgart   zur   Minute   15.   So   ist   der   IC3   immer   mit   dem   IC5 verknüpft   und   bietet   ebenfalls   einen   guten Anschluss   an   die   Linie   ICE1   Richtung   Nordwest. Alternativ   kann   anstatt   des   IC3   auch   der   IC5   bis nach Nürnberg verlängert werden. Die   Linie   IC4   ergänzt   die   Linie   IC3   von/nach   Tübingen   zu   einem   Halbstundentakt.   Der   IC4   wird   über   die   Frankenbahn   weitergeführt   bis nach Würzburg. Auch diese Linie entspricht weitestgehend den Planungen für das Netz “IC-Neu” und ersetzt einen heutigen IRE. Hinzu kommen noch zwei klassische IC-Verbindungen: Eine   Linie   IC6   fährt   von   Stuttgart   aus   über   Heidelberg,   Mannheim,   Koblenz   bis   nach   Köln   und   weiter.   Die   Abfahrt   ist   in   Stuttgart   zur Knotenzeit 30, und so befindet sich der IC immer auch zum Knoten 30 in Mannheim. Nach   den   Planungen   der   Deutschen   Bahn   für   das   zukünftige   Fernverkehrsnetz   ist   diese   Linine   zukünftige   offensichtlich   als   ICE-Verbindung geplant.   Auch   wenn   es   im   Grunde   eine   untergeordnete   Rolle   spielt   welcher   Zugtyp   diese   Strecke   bedient   so   ist   es   zum   Zwecke   der Unterscheidung der Fahrzeiten zwischen Stuttgart und Mannheim ratsamer diese Linie als IC-Verbindung zu belassen. Die   Linie   IC2   verkehrt   zwischen   München   und   Frankfurt   und   hat   in   Stuttgart   einen   Richtungsanschluss   an   die   Linie   ICE1.   Damit   hat   die   Linie IC2 auch einen guten Richtungsanschluss an die Linien IC3 und IC5 nach Tübingen und Zürich. Westlich   von   Stuttgart   folgt   die   Linie   IC2   dem   heutigen   Fahrweg.   Östlich   von   Stuttgart   fährt   der   die   Linie   IC2   durch   das   Neckartal   und   hält zusätzlich in Plochingen. Anschliessend nutzten die Züge die Güterzuganbindung von der Neckar-Alb-Bahn zur Neubaustrecke nach Ulm. Die   Fahrzeit   des   IC2   ist   zwischen   Stuttgart   und   Frankfurt   sehr   attraktiv   und   bietet   durchaus   eine   Alternative   zur   Linie   ICE1.   Somit   kann ausgeglichen werden, dass der ICE1 “nur” am Frankfurter Flughafen hält, denn der IC2 fährt direkt zum Frankfurter Hauptbahnhof. Von   Stuttgart   nach   München   ist   die   Fahrzeit   des   IC2   allerdings   weit   weniger   attraktiv,   hier   ist   es   eher   von   Vorteil   in   Stuttgart   auf   den   ICE1 umzusteigen.   Auch   bindet   der   IC2   mit   Plochingen   und   Günzburg   vermutlich   gerade   einmal   zwei   Haltestellen   mehr   an.   Somit   ist   diese Teilstrecke   in   Frage   zu   stellen   und   könnte   eventuell   zugunsten   einer   weiteren   ICE   oder   ICE-Sprinter   Verbindung   zwischen   Stuttgart   und München entfallen. Vorerst   bleibt   diese   Verbindung   aber   Teil   des   Fahrplanes   um   die   Möglichkeit   dieser   IC-Verbindung   mit   Halt   in   Plochingen   zu   zeigen. Mögliche Alternativen  werden gesondert behandelt. Alle weiteren Verbindungen in Stuttgart gehören dann zum Nahverkehr . Das IC-Netz
Einst war die Lokomotive für den Menschen ein Ungeheuer aus Stahl, doch was ist sie heute anderes als ein bescheidener Freund, der jeden Abend um sechs vorbeikommt? Antoine de Saint-Exupéry
12.11.2017