Fahrplan Süd Lorem ispum dolor sit amet consectetuer adipiscing elit
Fahrplan Friedrichshafen-Radolfzell-Singen Auf dem westlichen Abschnitt der Bodenseegürtelbahn ist die Fahrplangestaltung weitaus schwieriger. Grundsätzlich    werden    für    einen    RE    zwischen    Singen    und    Friedrichshafen    neben    den    heutigen    Halten    in    Radolfzell    und    Überlingen zusätzliche    die    Halte    in    Salem    und    Markdorf    vorgesehen.    Im    elektrischen    Betrieb    (allerdings    ohne    Neigetechnik,    denn    elektrische Regionalfahrzeuge   mit   Neigetechnik   gibt   es   aktuell   nicht)   wird   dann   zwischen   Radolfzell   und   Friedrichshafen   mit   einer   Fahrzeit   von   44 Minuten gerechnet (bis Singen 51 Minuten). Die Dauer der Zwischenhalte beträgt dabei jeweils eine Minute. Für   die   RB   wird   zwischen   Radolfzell   und   Friedrichshafen   von   einer   Fahrzeit   von   53   Minuten   gerechnet,   die   Zwischenhalte   sind   dabei   mit jeweils 0,5 Minuten berücksichtigt. Zusätzliche Haltepunkte werden vorerst nicht eingeplant. In    ersten    Schritt    soll    von    einer    idealen    Strecke    ausgegangen    werden,    d.h.    neben    der    Elektrifizierung    wird    von    einer    kompletten Zweigleisigkeit ausgegangen um anschliessend festzustellen auf welchen Abschnitten tatsächlich eine Zweigleisigkeit notwendig wäre. Für   diese   Grundvariante   A   wird   der   RE   in   Friedrichshafen   mit   dem   RE   Ulm-Lindau   verknüpft   werden.   Bei   Ankunft   in   Friedrichshafen   zur Minute 22 und Abfahrt zur Minute 38 ergibt sich eine entspannte Wendezeit. In Singen begegnen sich die RE zur Minute 30. Der   halbstündliche   RB   wird   in   Friedrichshafen   ebenfalls   in   die   15/45-Knoten   eingebunden.   Dies   würde   es   erlauben   die   Züge   Richtung Lindau oder Ravensburg durchzubinden oder auch nur über die kurze Strecke bis Friedrichshafen-Hafen zu verlängern und dort zu wenden. In diesem idealen Fahrplan lägen die Zugkreuzungen an folgenden Stellen: Zwischen Friedrichshafen-Landratsamt und Friedrichshafen-Manzell Zwischen Markdorf und Bermatingen Westlich von Salem Im Bereich von Überlingen-Nußdorf Zwischen Überlingen-Therme und Sipplingen Westlich von Ludwigshafen Nördlich von Radolfzell (Bereits heute zweigleisig) Zusammen   käme   damit   auf   ca.   23   km   die   man   für   diesen   Fahrplan   zweigleisig   ausbauen   müsste,   wobei   hier   noch   relativ   wenig   Toleranzen für   den   Verspätungsfall   mit   eingeplant   sind.   Das   ist   fast   die   Hälfte   der   Strecke,   und   eine   Umsetzung   ist   damit   eher   unrealistisch.   Allein   der Abschnitt   zwischen   Überlingen   und   Sipplingen   ist   aufgrund   der   engen   Lage   zwischen   Straße   und   See   technisch   wohl   kaum   auf   zwei   Gleise erweiterbar. Folglich   müssen   für   diesen Abschnitt   der   Bodenseegürtelbahn   Einschränkungen   am   gewünschten   Zielzustand   hingenommen   werden.   Doch wie kann ein realistischer Fahrplan aussehen? Interessant   ist,   dass   der   oben   beschriebene   Fahrplan   mit   leichten Abwandlungen   und   Verzicht   auf   die   RE-Verbindungen   umgesetzt   werden kann.   Kreuzen   sich   die   RB   in   Markdorf,   Uhldingen-Mühlhofen,   Sipplingen   und   nördlich   von   Radolfzell,   dann   ist   neben   der   Elektrifizierung   nur der   Bau   eines   zweigleisigen   Bahnhofes   in   Sipplingen   notwendig.   Die   Fahrzeit   von   Friedrichshafen   bis   Singen   beträgt   bei   dieser   Variante   B dann 65 Minuten. Möchte man auf die RE-Verbindung nicht verzichten kommen grundsätzlich 2 weitere Varianten in Frage: Variante   C1:   Der   beschriebene   Halbstundentakt   im   RB-Verkehr   bleibt   grundsätzlich   so   erhalten   und   wird   durch   einen   stündlichen   RE ergänzt   der   zur   Minute   30   in   Friedrichshafen   mit   dem   RE   Ulm-Lindau   verknüpft   wird.   Der   Fahrplan   kann   dann   so   gestaltet   werden,   dass   sich die   RE   in   Überlingen-Therme   kreuzen.   Der   Halt   des   RE   in   Überlingen   sollte   dazu   also   nach   Überlingen-Therme   verlegt   werden.   Prinzipiell wäre   auch   eine   Zugkreuzung   am   heutigen   Haltepunkt   Überlingen   möglich,   sofern   es   möglich   ist   hier   einen   zweigleisigen   Bahnhof   zu errichten. Für   diese   Variante   C1   werden   dann   Zweigleisabschnitte   zwischen   Manzell   und   Fischbach   und   zwischen   Salem   und   Uhldingen   notwendig. Auf   weitere   Zweigleisabschnitte   würde   verzichtet   und   westlich   von   Überlingen-Therme   im   RB-Verkehr   nur   noch   ein   Stundentakt   angeboten. Jeder   zweite   aus   Friedrichshafen   kommende   RB   endet   dann   in   Überlingen-Therme,   wartet   dort   die   Kreuzung   der   beiden   RE   ab   und   fährt dann zurück nach Friedrichshafen. Variante   C2:   Die   Alternative   ist   sowohl   die   RE   als   auch   die   RB   in   Friedrichshafen   in   einen   00/30-Knoten   einzubinden   (wobei   die   Minute   30 die   Hauptknotenzeit   wäre).   Durch   die   veränderten   Fahrzeiten   der   RB   müssten   sich   diese   anstatt   an   Bahnhöfen   dann   auf   freier   Strecke begegnen.   Daher   werden   mehr   Zweigleisabschnitte   notwendig:   Zwischen   Kluftern   und   Markdorf,   zwischen   Salem   und   Uhldingen,   östlich von   Überlingen-Nußdorf   und   westlich   von   Ludwigshafen.   Dafür   kann   der   Halbstundentakt   im   RB-Verkehr   fast   auf   der   ganzen   Strecke gehalten werden, nur zwischen Markdorf und Friedrichshafen müsste leicht man vom Takt abweichen. Vorerst   soll   aber   von   der   Variante   B   (also   ohne   RE   Verkehr)   ausgegangen   werden.   Für   diese   benötigt   man   die   wenigsten Ausbauten   und   sie ist   immer   die   Grundlage   für   alle   anderen   Varianten,   kann   also   immer   erweitert   werden.   Varianten   die   lediglich   einen   Stundentakt   im   RB- Verkehr beinhalten werden grundsätlich nicht berücksichtigt da sich dadurch im Vergleich zu heute kaum eine Verbesserung ergibt. Da die Zielfahrplane nicht schnell umgesetzt werden können ist eine schrittweise Umsetzung  notwendig.
Einst war die Lokomotive für den Menschen ein Ungeheuer aus Stahl, doch was ist sie heute anderes als ein bescheidener Freund, der jeden Abend um sechs vorbeikommt? Antoine de Saint-Exupéry
11.06.2017